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	<description>Interaktives Erzählen im Netz</description>
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		<title>4. Berliner Webdoku-Treffen am 25. April</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 17:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berliner Webdoku-Szene trifft sich zu ihrem monatlichen Stell-Dich-ein. Dieses mal wieder in der Wind &#38; Wetter Bar, Brunenstraße 196 in Berlin-Mitte. Alle Interessierten und Webdoku-Freunde sind herzlich willkommen. Los geht&#8217;s um 18 Uhr.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webdoku.de/2013/04/24/4-berliner-webdoku-treffen-am-25-april/"><img class="size-thumbnail wp-image-2327 alignleft" alt="Webdoku 4" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/04/Webdoku-4-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><strong>Die Berliner Webdoku-Szene trifft sich zu ihrem monatlichen Stell-Dich-ein. Dieses mal wieder in der Wind &amp; Wetter Bar, Brunenstraße 196 in Berlin-Mitte. Alle Interessierten und Webdoku-Freunde sind herzlich willkommen. Los geht&#8217;s um 18 Uhr.</strong></p>
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		<title>Bitten, betteln, beten – ein Crowdfunding-Erfahrungsbericht</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 20:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Selber machen]]></category>
		<category><![CDATA[Webdoku-Macher]]></category>

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		<description><![CDATA[Kopf oder Zahl ist bislang die einzige Webdoku, die auf der neuen Crowdfunding-Plattform Krautreporter.de Unterstützer sucht. Der Filmemacher und Künstler Lukas Wagner gehört zum Team hinter dem journalistischen Projekt. Auf webdoku.de schildert er seine Erfahrungen mit dem Spendensammeln &#8211; und sagt ganz klar: &#8220;Crowdfunding ist kein leichter Job!&#8221; Fast 25.000 Euro wurden im ersten Monat [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"><!--
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<p><a href="http://webdoku.de/2013/03/06/bitten-betteln-beten-ein-crowdfunding-erfahrungsbericht/"><img class="alignnone size-medium wp-image-2299" alt="kopfoderzahltitel" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/03/kopfoderzahltitel-600x402.jpg" width="600" height="402" /></a><strong><em>Kopf oder Zahl</em> ist bislang die einzige Webdoku, die auf der neuen Crowdfunding-Plattform <em><a href="http://krautreporter.de" target="_blank">Krautreporter.de</a></em> Unterstützer sucht. Der Filmemacher und Künstler Lukas Wagner gehört zum Team hinter dem journalistischen Projekt. Auf webdoku.de schildert er seine Erfahrungen mit dem Spendensammeln &#8211; und sagt ganz klar: &#8220;Crowdfunding ist kein leichter Job!&#8221;<span id="more-2289"></span></strong></p>
<p>Fast 25.000 Euro wurden im ersten Monat auf <a href="http://krautreporter.de" target="_blank">Krautreporter.de</a> gesammelt. Ein ganz guter Start für die erste Journalismus-Crowdfunding-Plattform im deutschsprachigen Raum. Das Geld der über 500 Unterstützer verteilt sich zur Zeit auf insgesamt zehn Projekte, darunter eine Fotoreportage, ein Buchprojekt, ein Dokumentarfilm, ein Open-Source-Projekt– und auch unsere <a href="https://krautreporter.de/de/kopfoderzahl">Webdoku: Kopf oder Zahl</a>.</p>
<div id="attachment_2296" class="wp-caption alignright" style="width: 229px"><img class="size-full wp-image-2296 " alt="Lukas Wagner" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/03/Lukas-Wagner.png" width="219" height="173" /><p class="wp-caption-text">Lukas David Wagner</p></div>
<p>Mitte Januar, rund zwei Wochen bevor Krautreporter.de online ging, bekamen wir von Sebastian Esser, dem Gründer der Crowdfunding-Plattform, eine E-Mail: Da Krautreporter.de sich als <strong>Finanzierungsplattform</strong> für Journalismus aus dem gesamten deutschsprachigen Raum versteht, war Esser noch auf der Suche nach teilnehmenden Projekten aus Österreich. Dabei wurde er auf das Online-Magazin <a href="http://www.paroli-magazin.at/paroli-magazin/">paroli</a> aufmerksam. Hinter paroli stehen junge Journalisten, Mediengestalter, Filmemacher, Web-Entwickler und Künstler, die gemeinsam neue journalistische und formale Wege gehen.</p>
<p><strong>Eine Woche Vorbereitung für das Konzept</strong></p>
<p>Die Möglichkeit mit Hilfe von Crowdfunding Projekte zu finanzieren war bei paroli schon seit einiger Zeit ein Thema. Die paroli-Webseite war jedoch schon fertig aufgebaut, die Infrastruktur vorhanden. Diese bereits geleistet Arbeit im nach hinein per Crowdfunding zu finanzieren, machte wenig Sinn. Die Anfrage von Krautreporter, uns mit einem eigenen Projekt beim Start der Seite zu beteiligen, war der Anstoß für <em>Kopf oder Zahl</em>.</p>
<p>Innerhalb einer Woche entstand das Konzept, ein erster Finanzierungsplan und ein Teaser-Video für Krautreporter. Um das sowohl inhaltlich, als auch formal komplexe Thema anschaulicher zu gestalten, wollen wir gerade im Video <strong>lebensnahe Beispiele</strong> liefern: Konkrete Geschichten (Kopf) und die dazugehörigen Statistiken (Zahl) werden im Teaser-Video mit Hilfe einer fiktiven Biographie präsentiert. In einem zweiten Teil werden das Konzept und die Redaktion, die hinter <em>Kopf oder Zahl</em> stehen, vorgestellt.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/58395612?byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" height="338" width="600" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>4000 Euro waren – und sind – das angestrebte Ziel des Crowdfunding-Projekts. Eine Summe, die gerade in der Startphase dringend benötigt wird, um erste konkrete Geschichten und Daten zu sammeln, Kooperationen zu planen und die Webseite zu entwerfen. Die ersten Tage nach dem Launch von Krautreporter waren <strong>vielversprechend</strong>: Schnell kamen über 600 Euro zusammen. Ein guter erster Schritt. Viele Medien berichteten über die neue Crowdfunding-Seite – die taz, die Süddeutsche Zeitung, der Standard, die Presse und mehr.</p>
<p><strong>Ernüchterung nach einer Woche</strong></p>
<p>Nach rund einer Woche kam jedoch die Wende für unser Projekt: Bei rund 1000 Euro blieb der Finanzierungsbalken hängen. Freunde von Freunden von Freunden waren bereits informiert, manche hatten uns unterstützt, die meisten jedoch nicht. Genau das hatten wir (außerhalb der paroli-Redaktion) wenige Wochen zuvor bei einem anderen Crowdfunding-Projekt bereits erlebt: nichts geht mehr. Weiter zu twittern, weiter auf Facebook zu teilen und liken hilft in diesem Fall wenig.</p>
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<p>Es stellt sich zwangsläufig die Frage: warum will das Projekt nicht, wie ich es will? Wieso haben andere Projekte mehr erfolg? Was hätten wir <strong>anders machen</strong> sollen?</p>
<p>Mögliche Antworten gibt es viele. Im wesentlichen gibt es aber zwei grundlegende Faktoren, die den Erfolg eines Crowdfunding-Projekts beeinflussen: das Projekt selbst und die Crowd, also die möglichen Unterstützer. Gibt es es eine Fangemeinde für das Projekt? Bands, Sportvereine oder lokale Projekte tun sich da sicher leichter – und gleichzeitig ist das unser<strong> größtes Manko</strong>. Eine Webdoku die den gesamten europäische Raum mit einschließen soll hat eine gewisse definitorische Unschärfe. Es ist nicht leicht die Geschichten, die wir erzählen wollen in wenige Worte zu packen – eben eine Geschichte daraus zu machen. Gleichzeitig ist diese Unschärfe aber ein wesentliches Merkmal von <em>Kopf oder Zahl</em>. Das Projekt ist von vornherein so angelegt, dass es wachsen kann und soll.</p>
<p><strong>Ermutigend</strong> war, dass zu diesem Zeitpunkt mehrere Journalisten an uns herantraten und ihre Hilfe anboten – nicht bei der Finanzierung, sondern bei der Umsetzung erster Geschichten und Inhalte. Wir sind genau auf solche Interessierte und Unterstützer angewiesen!</p>
<p><strong>Zieht Offline-Crowdfunding besser als Online-Crowdfunding?</strong></p>
<p>Mittlerweile sind es noch sieben Tage, bis zum Ende der Finanzierungsphase. Mehr als zwei Drittel der anvisierten Summe sind erreicht. Aussagekräftig ist, dass wir 1500 Euro, also rund die Hälfte des Geldes, „offline“ auf einer Benefiz-Party gesammelt haben. Eintrittsbänder zu realen Partys verkaufen sich wohl noch immer besser als <strong>virtuelle „Dankeschöns“</strong>. Auch unsere Suche nach Sponsoren verläuft vielversprechend. Politische und journalistische Organisationen und Vereine zeigen großes Interesse an Kooperationen. Und im Notfall können wir noch auf Preisgelder, die wir für andere Projekte erhalten haben, zurückgreifen. Sozusagen als Eigenkapitalanteil.</p>
<p>Letztendlich ist es also nicht die große Crowd aus dem Netz, die das Startkapital zur Verfügung stellt. Es ist viel mehr eine Mischung aus großzügigen Freunden und deren großzügigen Freunden, auf einer Party gesammelten Spendengeldern und wenn es gut läuft ein oder zwei größeren Sponsoren.</p>
<p>Es ist ein <strong>kein leichter Job</strong>, das Crowdfunding.</p>
<p>_________________</p>
<p><strong>Das Team um <em>Kopf oder Zahl</em> freut sich über Interessierte, Journalisten, Reisende, Europafans, die Lust haben bei dem Projekt mitzumachen. Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann sich jederzeit mit Lukas in Verbindung setzen: lukas.david.wagner@gmail.com</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eure Projekte bei den Cross Video Days in Paris</title>
		<link>http://webdoku.de/2013/03/01/eure-projekte-bei-den-cross-video-days-in-paris/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eure-projekte-bei-den-cross-video-days-in-paris</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 14:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Cross Video Days in Paris haben sich zum multimedialen Muss in Europa entwickelt. Motto: &#8220;Where content meets technology&#8221;. Zum dritten mal findet die Konferenz nun statt, vom 18. bis 19. Juni 2013 in Paris. Bis zum 11. April 2013 kann man noch eigene Projekte einreichen. Das sagt die Seite: &#8220;Ihr sucht Co-Produzenten oder Plattformen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.crossvideodays.com/en" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-2280" alt="CVD" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/03/CVD-600x309.jpg" width="600" height="309" /></a><strong>Die <em>Cross Video Days</em> in Paris haben sich zum multimedialen Muss in Europa entwickelt. Motto: &#8220;Where content meets technology&#8221;. Zum dritten mal findet die Konferenz nun statt, vom 18. bis 19. Juni 2013 in Paris. Bis zum 11. April 2013 kann man noch eigene Projekte einreichen. Das sagt die Seite: </strong></p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Ihr sucht Co-Produzenten oder Plattformen für eure cross- oder transmedialen Inhalte? Kommt und trefft die wichtigsten Akteure der Szene auf den Cross Video Days. Wir suchen kreative und innovative Projekte: Webdokus, Webfiktionen, Webserien, etc. für unseren <a href="http://www.crossvideodays.com/market.html" target="_blank"><em>Content Market</em></a>. Die ausgewählten Produzenten und Macher bekommen die Chance, ihr Projekt vor großen europäischen Produzenten zu präsentieren.&#8221; </strong></p></blockquote>
<p><strong>Weitere Infos <a href="http://www.crossvideodays.com/en" target="_blank">hier</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webdokutreffen #3 am 22. März mit Fokus auf Technologie</title>
		<link>http://webdoku.de/2013/03/01/webdokutreffen-3-am-22-marz-mit-fokus-auf-technologie/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=webdokutreffen-3-am-22-marz-mit-fokus-auf-technologie</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 12:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 22. März findet das 3. Berliner Webdokutreffen statt. Um 18 Uhr aber jetzt im Oberholz, direkt am U-Rosenthaler Platz. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf der Technik hinter Webdokus. An alle Programmierer, Webentwickler und Grafiker: schaut auf ein Bier vorbei und diskutiert mit! Weitere Infos: webdoku@reportero.org]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class=" wp-image-2268 alignleft" alt="webdoku#3" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/03/webdoku3-600x466.jpg" width="190" height="147" /><strong> Am 22. März findet das 3. Berliner Webdokutreffen statt.<br />
Um 18 Uhr aber <span style="color: #ff0000;">jetzt im Oberholz</span>, direkt am U-Rosenthaler Platz.<br />
Diesmal liegt der Schwerpunkt auf der Technik hinter Webdokus. An alle Programmierer, Webentwickler und Grafiker: schaut auf ein Bier vorbei und diskutiert mit!<br />
Weitere Infos: webdoku@reportero.org</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles hat seine Struktur &#8211; Die Webdoku Analyse</title>
		<link>http://webdoku.de/2013/02/23/alles-hat-seine-struktur-die-webdoku-analyse/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=alles-hat-seine-struktur-die-webdoku-analyse</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 15:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Webdoku-Macher]]></category>
		<category><![CDATA[florent maurin]]></category>
		<category><![CDATA[webdoku]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den unterschiedlichsten Formen an Webdokus kann man schnell mal den Überblick verlieren: Linear, non-linear, Abzweigung hier, Menü da. Webdoku.de bringt Licht ins Dickicht und präsentiert sieben Muster von Webdokus. Mit den dazugehörigen Beispielen sowie Vor- und Nachteilen. 1. Lineare Erzählstruktur Die klassische Art eine Geschichte zu erzählen, mit einem Beginn, einem Ende und einer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webdoku.de/2013/02/23/alles-hat-seine-struktur-die-webdoku-analyse/"><strong><img class="alignnone size-medium wp-image-2263" alt="Titel3" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/Titel3-600x312.jpg" width="600" height="312" /></strong></a><strong>Bei den unterschiedlichsten Formen an Webdokus kann man schnell mal den Überblick verlieren: Linear, non-linear, Abzweigung hier, Menü da. Webdoku.de bringt Licht ins Dickicht und präsentiert sieben Muster von Webdokus. Mit den </strong><strong>dazugehörigen Beispielen</strong> <strong>sowie Vor- und Nachteilen.<span id="more-2227"></span></strong></p>
<h1>1. Lineare Erzählstruktur</h1>
<p><img alt="1" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/1.jpg" width="450" height="44" /></p>
<p>Die klassische Art eine Geschichte zu erzählen, mit einem Beginn, einem Ende und einer vom Autor vorgegebenen Richtung.</p>
<h1>+</h1>
<blockquote><p>Einfache Bedienung, Dramaturgie steuerbar, keine Reizüberflutung.</p></blockquote>
<h1>-</h1>
<blockquote><p>wenig interaktiv also wenig stimulierend, die Interaktion hat nichts mit der Geschichte zu tun, jeder Zuschauer hat das gleiche Erlebnis.</p></blockquote>
<p><strong>Beispiele:</strong><br />
<a href="http://www.bombayfc.com/bucharest_uk/" target="_blank">Bucharest Below Ground</a>, <a href="http://www.lemonde.fr/societe/visuel/2009/06/22/le-corps-incarcere_1209087_3224.html" target="_blank">Le corps Incarceré</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>2. Konzentrische Erzählstruktur</h1>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2244" alt="konzentrisch" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/Bildschirmfoto-2013-02-23-um-16.23.20.png" width="466" height="328" /></p>
<p>Häufig verwendete Art: Der Zuschauer kommt zu einem Hauptmenü (Karte, Flashanimation, Fotos, Liste) von wo aus er je nach Lust die verschiedenen Module wählen kann.</p>
<h1>+</h1>
<blockquote><p>Leicht zu verstehen, größtmögliche Wahlfreiheit, unterschiedliche Themen können gemeinsam präsentiert werden.</p></blockquote>
<h1>-</h1>
<blockquote><p>Die Handschrift des Autors schwindet, Gefahr der Reizüberflutung bei unendlich vielen Wahlmöglichkeiten und damit Frustpotenzial.</p></blockquote>
<p><strong>Beispiele:</strong><br />
<a href="http://www.theironcurtaindiaries.org/" target="_blank">The Iron Curtain Diaries</a>, <a title="Webdoku: Lebt wohl, Genossen! / Farewell Comrades!" href="http://webdoku.de/2012/01/27/webdoku-lebt-wohl-genossen-farewell-comrades/">Lebt wohl, Genossen!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>3. Elastische Erzählstruktur</h1>
<p>Die Hauptgeschichte wird linear erzählt. Regelmäßig werden Abzweige angeboten, um beispielsweise ein Thema zu vertiefen. Von dort geht es immer zum Hauptstrang zurück.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2245" alt="konzentrisch2" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/Bildschirmfoto-2013-02-23-um-16.23.51.png" width="537" height="165" /></p>
<h1>+</h1>
<blockquote><p>Starke Dramaturgie weil nah am linearen Erzählen, guter Kompromiss mit Interaktivität, jeder sieht die ganze Geschichte und damit die Handschrift des Autors.</p></blockquote>
<h1>-</h1>
<blockquote><p>Die Nähe zur Linearität wirft die Frage auf: Warum dann überhaupt eine Webdoku?, mögliche Schwierigkeiten für den Zuschauer nach einem Abzweig wieder in die Geschchichte zu finden.</p></blockquote>
<p><strong>Beispiele:</strong><br />
<a title="Meisterwerk: Prison Valley" href="http://webdoku.de/2011/07/14/meisterwerk-prison-valley/">Prison Valley</a>, <a title="Meisterwerk: Welcome to Pine Point" href="http://webdoku.de/2011/08/25/meisterwerk-welcome-to-pine-point/">Welcome to Pine Point</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>4. Verästelte Erzählstruktur</h1>
<p><img alt="4" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/4.jpg" width="279" height="248" /></p>
<p>Der Zuschauer hat die Wahl zwischen mehreren Möglichkeiten an einem gewissen Punkt der Erzählung. Er entscheidet selbst, was er sehen möchte bzw. wohin er gehen möchte bis zur nächsten Wahlmöglichkeit.</p>
<h1>+</h1>
<blockquote><p>Viele Wahlmöglichkeiten geben dem Zuschauer ein Gefühl von Freiheit in seiner Navigation.</p></blockquote>
<h1>-</h1>
<blockquote><p>Frustration beim Autor, denn kaum ein Zuschauer sieht die ganze Geschichte, viele Wahlmöglichkeiten bedeuten für den Autoren auch viele Sequenzen, die zu drehen sind.</p></blockquote>
<p><strong>Beispiele:</strong><br />
<a href="http://webdocs.dw.de" target="_blank">Webdokus der Deutschen Welle</a>, <a href="http://www.lemonde.fr/asie-pacifique/visuel/2008/11/17/voyage-au-bout-du-charbon_1118477_3216.html" target="_blank">Voyage au Bout du Charbon</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>5. Parallele Erzählstruktur</h1>
<p><img alt="5" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/5.jpg" width="450" height="92" /><br />
Sie funktioniert ähnlich wie die verästelte Erzählstruktur wobei der Zuschauer an gewissen Schlüsselsequenzen nicht vorbeikommt, die gleichzeitig die Geschichte takten. Dadurch hat die Geschichte auch etwas Lineares.</p>
<blockquote>
<h1>+</h1>
<p>Hohe Interaktivität, die Navigationsfreiheit ist zwar eingeschränkt durch die obligatorischen Sequenzen, ist aber höher als bei den klassischen linearen Erzählstrukturen, der Zuschauer hat das Gefühl nichts zu verpassen.</p>
<h1>-</h1>
<p>„Versteckte“ Linearität kann für den Interaktivitäts-Freak frustrierend sein.</p></blockquote>
<p><strong>Beispiele:</strong><br />
<a href="http://www.thanatorama.com/" target="_blank">Thanatorama</a>, <a title="Meisterwerk: Jour de Vote" href="http://webdoku.de/2012/09/01/meisterwerk-jour-de-vote/">Jour de Vote</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>6. Erzählen in Kanälen</h2>
<p><img alt="6" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/6.jpg" width="450" height="178" /><br />
Hier wird eine Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Die Geschichte ist mehr in Szene gesetzt als bei der konzentrischen Variante, erscheint wie eine multiplizierte Parallelstruktur in der sich die einzelnen Geschichten und Pfade treffen oder zumindest berühren können. Sie können aber auch unabhängig funktionieren.</p>
<p><strong>Beispiele:</strong><br />
<a href="http://www.insidedisaster.com/experience/Main.html" target="_blank">Inside Haiti Earthquake</a>, <a href="http://gaza-sderot.arte.tv/" target="_blank">Gaza Sderot</a>, <a href="http://www.francetv.fr/amour/#/fr/home" target="_blank">Amour 2.0</a></p>
<h1>+</h1>
<blockquote><p>Der Zuschauer erlebt im besten Fall einen „Rausch“, denn unterschiedliche Geschichten laufen gleichzeitig in einer Art „interaktivem Pulp Fiction“. Im Idealfall hat der Internaut die Möglichkeit auch auf Inhalte vorzugreifen und sich in der Reihenfolge fortzubewegen, die ihm gefällt.</p></blockquote>
<h1><strong>-<br />
</strong></h1>
<blockquote><p>Eher hohe Gefahr der Reizüberflutung (Informations-Tsunami). Es ist schierig den Internauten nicht zu verlieren, denn es ist schwer ihm den Zusammenhang zwischen den einzelnen Geschichten immer deutlich zu machen. Man muss dem Internauten sowohl grafisches Feedback als auch inhaltliche Herausforderungen geben, um ihn bei de Stange zu halten. Ausserdem ist die Konzeption der Webdoku schwierig: wenn die Sequenzen in einer beliebeigen Reihenfolge konsumiert werden, dann dürfen bestimmte Infos nicht zu früh auftauchen um die Spannund zu halten. Andererseits darf der Internaut nicht auf Sequenzen zugreifen können, die er vielleicht ohne das Vorwissen aus anderen Sequenzen nicht versteht. Komplex.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2>7. Semantische Erzählstruktur</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2235" alt="7" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/7.jpg" width="450" height="312" /></p>
<p>Die Webdoku erzählt unterschiedliche kleine, in sich geschlossene Mini-Geschichten, die mehrere Eingangs- und Ausgangspunkte haben können. Diese Mini-Geschichten ähneln Kapitel in einem Buch oder Akten in einem Theaterstück, sind aber durchlässiger: man muss nicht unbedingt alle lesen, keine feste Ordnung.</p>
<p><strong>Beispiele:<br />
</strong><a title="Meisterwerk: Soul Patron" href="http://webdoku.de/2011/08/26/meisterwerk-soul-patron/">Soul Patron</a>, <a href="http://www.chip.de/downloads/Facade_18725397.html" target="_blank">Facade</a></p>
<h1>+</h1>
<blockquote><p>Die Vorteile der parallelen Erzählstruktur aber ohne linear sein zu müssen. Denn jede Mini-Geschichte hat ihre eigenen Wahlmöglichkeiten, und erst die Verbindung der Mini-Geschichten kann wie paralleles Erzählen funktionieren. Paradoxerweise ist die Gefahr der Überforderung, des „Informations-Tsunamis“, relativ niedrig. Der Internaut ist nie verloren, er ist immer innerhalb einer Mini-Geschichte mit überschaubaren Ausmaßen und muss nicht immer die komplexe, große Geschichte im Blick haben.</p></blockquote>
<h1><strong>-</strong></h1>
<blockquote><p>Die Position des Autors bleibt vage, die des Internauten auch. Er kann am Ende der Geschichte ankommen, ohne alles gesehen zu haben. Er hat dann zwei Möglichkeiten: Entweder er lässt bewusst Inhalte links liegen (die Mini-Geschichten müssen dann aber sehr gut durchdacht sein, um sie „ignorieren“ zu können) oder er will alles sehen und muss eventuell Inhalte nochmal schauen, die er bereits kennt.</p></blockquote>
<p>________<br />
Dieser Artikel basiert auf der <a href="http://prezi.com/mtqrtcjkc4t2/webdocumentaires-liberte-et-engagement/" target="_blank">Prezi</a> von Journalist und Newsgames-Designer <a href="http://florentmaurin.com" target="_blank">Florent Maurin</a>. Er hat sich von der Klassifizierung von Computerspielen auf dem Blog <a href="http://gamedesignconcepts.wordpress.com/2009/07/30/level-10-nonlinear-storytelling/" target="_blank">Games Design Concepts</a> inspirieren lassen (woher auch die Grafiken stammen), die Erkenntnisse auf das Genre Webdoku angewendet und die sieben verschiedenen Formen herauskristallisiert.</p>
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		<title>Webdoku: Das Geld und die Griechen</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 19:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In seinem neuesten Korsakow-Film spürt Autor Florian Thalhofer der Stimmung in Griechenland nach. Die Menschen, die er trifft, erzählen von der Krise im Privaten, von Korruption, Bürokratie und alten Gewohnheiten, von Griechenlands Platz in Europa, der eigenen Schuld und der Suche nach einem Ausweg. Das Prinzip Korsakow ist eine Herausforderung, denn es bedeutet maximale Interaktivität. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webdoku.de/2013/02/11/webdoku-das-geld-und-die-griechen/"><img class="alignleft size-full wp-image-2179" alt="dgudgtitel" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/dgudgtitel.jpg" width="600" height="286" /></a><strong>In seinem neuesten Korsakow-Film spürt Autor Florian Thalhofer der Stimmung in Griechenland nach. Die Menschen, die er trifft, erzählen von der Krise im Privaten, von Korruption, Bürokratie und alten Gewohnheiten, von Griechenlands Platz in Europa, der eigenen Schuld und der Suche nach einem Ausweg. Das Prinzip <a href="http://korsakow.tv/" target="_blank">Korsakow</a> ist eine Herausforderung, denn es bedeutet maximale Interaktivität. Und: „Das Geld und die Griechen“ ist basisdemokratisch.<span id="more-2159"></span></strong></p>
<p>Welche Interviews und Sequenzen in der Webdoku sind, haben die Zuschauer selbst bestimmt und in den letzten Monaten im Internet aus ursprünglich 203 Clips ihre Wahl getroffen. In drei Gruppen: Griechen, Deutsche und in Deutschland lebende Griechen. Knapp 30 Stimmen hatten die Clips durchschnittlich. Thalhofer hat als Autor von Beginn an das Zepter aus der Hand gegeben. „Es ist spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Gruppen abgestimmt haben. Drei Viertel der Sequenzen hätte ich selbst aber auch so gewählt“, sagt Thalhofer. Jeder Sequenz sind Stichworte zugeordnet. Sowohl für den Eingang, wie für den Ausgang. Wenn eine andere Sequenz mit ihren Eingangsstichworten mit den Ausgangsstichworten einer anderen übereinstimmt, wird sie als Auswahl angezeigt. Klar wird das Prinzip im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HTNXv0zuRzc&amp;playnext=1&amp;list=PLD8B6C751EEE727BE&amp;feature=results_main" target="_blank">Korsakow-Erklärfilm</a>.</p>
<p>Die Sequenzen sind mal mit Sprecher-Text, mal ohne, mal persönlich aus der Ich-Perspektive erzählt, mal ganz ohne Kommentar: Die Dramaturgie im klassischen Sinne ist Rock’n Roll, wenn man bei Korsakow-Filmen überhaupt von Dramaturgie sprechen kann.</p>
<h2><a href="http://geld.gr/de/" target="_blank"><strong><img title="play-button" alt="" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2011/07/play-button-e1313083191448.jpg" width="28" height="28" />Das Geld und die Griechen</strong></a></h2>
<p><a href="http://geld.gr/de/" target="_blank"><img class=" wp-image-2196 alignleft" alt="dgudgartikel" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/dgudgartikel.jpg" width="280" height="218" /></a></p>
<p>Es erzählen ein griechischer Taxifahrer, eine Deutsche in Griechenland, man ist bei einem Streik dabei und irgendwann taucht auch Daniel Cohn-Bendit auf. Die Menschen werden weder vorgestellt, noch sind sie und ihre Aussagen in einen offensichtlichen Zusammenhang gesetzt. Nur die bereits genannten Eingangs- und Ausgangsstichworte definieren inhaltlich ähnliche Clips als nächste Wahlmöglichkeit. „Ich möchte keinerlei Roten Faden vorgeben, denn damit bevormunde ich den Zuschauer. Jeder muss seinen eigenen Weg ins Material finden“, sagt Thalhofer. Er ist ein Verfechter der maximalen Interaktivität und Wahlfreiheit. Das ist bei „Das Geld und die Griechen“ mitunter anstrengend und verlangt ein großes Interesse des <a title="Zuschauer + Autor = Internaut?" href="http://webdoku.de/2012/11/06/zuschauer-autor-internaut/" target="_blank">Internauten</a>. Nicht nur an der Form, sondern vor allem am Inhalt. „Wenn man bei einer linearen Doku davon spricht, dass sie „fesselnd“ ist, dann habe ich damit ein großes Problem. Ich will nicht gefesselt werden von einer vom Autor konstruierten Geschichte, sondern frei sein. Frei, die eigenen Rückschlüsse zu ziehen und die Zeit haben, meine eigenen Gedanken zu entwickeln.“</p>
<h4>Der Internaut übernimmt die Deutung</h4>
<p>Entzieht sich Thalhofer seiner Verantwortung als Autor, eine Handschrift anzulegen? Gerade weil er persönlich mit den Menschen gesprochen hat, gerade weil er der „Experte“ für seine Geschichte ist? „Ob ein Korsakow-Film beim Zuschauer mit seinen heutigen Sehgewohnheiten ankommt ist nicht meine höchste Priorität. Ich will weiter entwickeln, ohne von der Publikumsmeinung eingeengt zu sein“, sagt Thalhofer.</p>
<div id="attachment_2174" class="wp-caption alignright" style="width: 370px"><img class="wp-image-2174 " alt="&quot;Das Geld und die Griechen&quot;-Installation auf dem DokFest Kassel 2012, Quelle: thalhofer.com " src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/2012KorsakowInstallationKassel4.jpg" width="360" height="224" /><p class="wp-caption-text">&#8220;Das Geld und die Griechen&#8221;-Installation auf dem DokFest Kassel 2012</p></div>
<p>Für die <a href="http://www.gregor-a-heussen.de/home.html" target="_blank">Heussen</a>-geschulte Journalisten-Elite mag das Korsakow-Konzept befremdlich wirken, aber Thalhofer ist kein Journalist, sondern versteht sich als Künstler. Seit zehn Jahren experimentiert er mit interaktiven Erzählelementen, sein Korsakow-System wird an Universitäten weltweit gelehrt. Der Trend, beispielsweise bei französischen Web-Produktionen, vermehrt auf lineare Elemente zu setzten sieht Thalhofer als ein Zugeständnis an das Medium Fernsehen und damit als Rückschritt und vertane Chance.</p>
<p>„In Gesprächen wird mir der Mangel an klassischer Dramaturgie oft vorgehalten. Anfangs bin ich in die Defensive gegangen aber mittlerweile verteidige ich das offensiv. Und wo noch vor Jahren alle mit dem Kopf geschüttelt haben, ist mittlerweile Einer von Zehn dabei, der das versteht. Ich bin überzeugt: Das ist erst der Anfang!“</p>
<h4>Wer sich anstrengt, wird belohnt</h4>
<p>Man muss sich tatsächlich Zeit nehmen, um bei &#8220;Das Geld und die Griechen&#8221; anzukommen und es ist mühsam, immer wieder wählen zu müssen. Doch nach einer Weile fügen sich die unterschiedlichen Puzzle-Teile zu einem Bild, zu einem Eindruck über den aktuellen Seelenzustand der Griechen. So wie bei einer linearen Doku auch, nur dass der Weg dorthin persönlich und einmalig ist. Über das Pro und Contra beim Korsakow-System kann man sicherlich viel diskutieren, gerade wenn es um die Frage der Vermarktung und das Erreichen größerer Zuschauerschichten geht. Aber als Vertreter der maximalen Interaktivität hat Florian Thalhofer einen wichtigen Platz bei der Debatte um die Entwicklung neuer Erzählformen.</p>
<p>_________<br />
Neben dem Korsakow-Film gehört zu &#8220;Das Geld und die Griechen&#8221; auch die sogenannte <a href="http://korsakow.tv/projects/korsakow-shows/" target="_blank">Korsakow-Show</a> und eine Video-Installation.</p>
<p>Florian Thalhofer im webdoku.de-Interview 2011:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27045134?byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" height="338" width="600" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>2. Berliner Webdoku-Treffen am 14.2. mit Schwerpunkt Finanzierung</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 10:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim zweiten offenen Treffen liegt der der Fokus auf der Frage, wie interaktive, web-basierte Projekte finanziert werden können.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/webdoku2flyertreffenweb.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2153" alt="webdoku2flyertreffenweb" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/02/webdoku2flyertreffenweb.jpg" width="189" height="148" /></a></p>
<p><strong>Beim zweiten offenen Treffen liegt der der Fokus auf der Frage, wie interaktive, web-basierte Projekte finanziert werden können. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Webdoku: Eine lineare Einführung ins interaktive Genre</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2013 20:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine ganze Reihe von Autoren sieht in interaktiven Geschichten die Verheißung für eine neue Art des Erzählens. Und ein Allheilmittel, um Aufmerksamkeit zu bekommen: Von Redaktionen, von Festivals und natürlich vom Zuschauer von morgen, der Internet und Multimedia mit der Muttermilch aufgesogen hat. Und tatsächlich finden Webdokus ein immer größeres Publikum. Doch was ist das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a title="Webdoku: Eine lineare Einführung ins interaktive Genre" href="http://webdoku.de/2013/01/13/webdoku-eine-lineare-einfuhrung-ins-interaktive-genre/"><img class="alignleft size-full wp-image-2128" alt="was ist eine webdoku Titel" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/01/was-ist-eine-webdoku-Titel.jpg" width="600" height="300" /></a>Eine ganze Reihe von Autoren sieht in interaktiven Geschichten die Verheißung für eine neue Art des Erzählens. Und ein Allheilmittel, um Aufmerksamkeit zu bekommen: Von Redaktionen, von Festivals und natürlich vom Zuschauer von morgen, der Internet und Multimedia mit der Muttermilch aufgesogen hat. Und tatsächlich finden Webdokus ein immer größeres Publikum. Doch was ist das eigentlich, eine Webdoku? Ich habe ein paar Antworten auf die großen Fragen zusammengestellt.<span id="more-2094"></span></strong></p>
<h3><strong>Was ist eine Webdoku?</strong></h3>
<p>Webdoku, webdoc, Web-Dokumentarfilm, interaktiver Film, I-Doc, Multimedia: Schon die Fülle an Bezeichnungen ist ein Hinweis, dass auch eine Definition dieses neuen Genres schwierig ist. Grundsätzlich reden wir von Geschichten dokumentarischen Charakters, die im Internet erscheinen. Alle Produktionen unterscheiden sich in ihrer Machart, ihrer Oberfläche und ihrem Ansatz. Dennoch haben sie Gemeinsamkeiten.</p>
<h3><strong>Neue Rolle des Zuschauers</strong></h3>
<p>Bei einer Webdoku ist der Zuschauer durch die Auswahlmöglichkeiten und damit seinen aktiven Einfluss auf die Dramaturgie der Geschichte kein wirklicher Zuschauer mehr. Er reiht sich vielmehr irgendwo zwischen Zuschauer und Autor der Geschichte ein. Zwischen Passivität und Aktivität. Diese Rolle muss er annehmen.</p>
<div id="attachment_2034" class="wp-caption alignleft" style="width: 423px"><img class=" wp-image-2034" alt="Zuschauer? Surfer?" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/11/zuschauer-590x163.png" width="413" height="114" /><p class="wp-caption-text">Die Rolle des Zuschauers ändert sich.</p></div>
<p>Da der Begriff Zuschauer nicht mehr wirklich funktioniert hat sich in Frankreich der Begriff des <em>internaute</em> herausgebildet. In Deutschland hat sich noch kein neuer Begriff durchgesetzt, ein Vorschlag wäre der eingedeutschte <em><a href="http://webdoku.de/2012/11/06/zuschauer-autor-internaut/">Internaut</a></em>.</p>
<h3><strong>Multimedia</strong></h3>
<p>Webdokus haben grundsätzlich keine Grenzen, was die verschiedenen Ausdrucksformen betrifft. Sie sind im besten Sinne multimedial und alles ist möglich: Video, Audioslideshow, Fotogalerie, Text, Audio, Infografik, Karte, Datenvisualisierung, Illustration oder zusätzliche Interviews.</p>
<h3><strong>Neue Teamarbeit</strong></h3>
<p>Die Fülle an verschiedenen multimedialen Formen bedeutet auch eine Fülle an Aufgaben für Spezialisten. Webdokus entstehen in Teamarbeit. Neben dem Autor sind Designer, Grafiker, Fotografen, Web-Entwickler und Programmierer von Beginn in den Entstehungsprozess eingebunden. Oder wie es der Produzent Peter Wintonick im Buch „A guide to the world of webdocs“ sagt: &#8220;A webdoc is a kind of symphony, or at least a chamber music concerto with composeres and conductors, and artists and audiences all playing important roles&#8221;.</p>
<div id="attachment_1644" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-1644 " alt="I Goth My World" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/05/igoth.jpg" width="300" height="193" /><p class="wp-caption-text">screenshot: I Goth my World</p></div>
<h3><strong>Partizipation der Zuschauer</strong></h3>
<p>Die meisten Webdokus setzten auf die Partizipation des Zuschauers und bieten zumindest die Möglichkeit, mitdiskutieren, eigene zu Bilder posten, bei Wettbewerben mitmachen, zu wählen, usw. Im Idealfall kann eine Webdoku auch noch Jahre nach Erscheinen eine aktive Plattform für bestimmte Themen oder eine Community sein. Ein Beispiel dafür ist <a title="Webdoku: I Goth my World" href="http://webdoku.de/2012/10/20/webdoku-i-goth-my-world/"><em>I Goth my World</em></a> über die Goth-Szene.</p>
<h3><strong>Transmedia/Crossmedia</strong></h3>
<p>Die Finanzierung von interaktiven Formaten ist weiterhin schwierig. Die Produktion ist nicht zuletzt durch die aufwendige Programmierung teuer &#8211; das Zuschauerinteresse ist immer noch eher gering: Geld kann man mit Webdokus nicht machen! Deshalb setzen viele Webdokus auf transmediale Mehrfachverwertung und sind von vorneherein für unterschiedliche Medien gedacht. Das beste Beispiel ist die neueste Arte-Produktion „<a href="alma.arte.tv">Alma &#8211; Ein Kind der Gewalt</a>“: Neben der Webdoku gibt es einen Dokumentarfilm, eine Smartphone-App, ein Buch und eine Ausstellung. Die Präsenz in den sozialen Netzwerken ist sowieso vorausgesetzt.</p>
<h3><b>Wer macht eigentlich Webdokus?</b></h3>
<p>Eine ganze Reihe altgedienter Dokumentarfilmer und Fotografen suchen im Genre neue Möglichkeiten ihre Geschichten umzusetzen. Dazu kommen junge Autoren, die mit den Möglichkeiten des Internets aufgewachsen sind. In Frankreich setzen jetzt schon viele Journalismusschulen auf eine Webdoku-Ausbildung, Seminare zu interaktivem Erzählen boomen. In Deutschland haben die Dokumentarfilmfeste in <a href="http://www.dok-leipzig.de/industry-press/training/dok-leipzig-net-lab" target="_blank">Leipzig</a> und <a title="Interaktivität auf dem Dokfest Kassel" href="http://webdoku.de/2012/11/17/interaktivitat-auf-dem-dokfest-kassel/">Kassel</a> in diesem Jahr ihren Praxisschweropunkt auf interaktives Erzählen gelegt.</p>
<h3><strong>Wie hat sich das Genre Webdoku entwickelt? </strong></h3>
<div id="attachment_2102" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-2102" alt="screenshot: Thanatorama.com" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/01/thanatorama.jpg" width="350" height="232" /><p class="wp-caption-text">screenshot: Thanatorama.com</p></div>
<p>Das erste Mal soll der Begriff „web documentary“  2002 beim „Cinema du Réel Festival“ vom Centre Pompidou in Paris verwendet worden sein. Die erste Produktion, die man nach heutigen Standards als Webdoku bezeichnen würde, kam 2005 heraus: „<a href="http://www.lacitedesmortes.net/">La cité des morts – Ciudad Suarez</a>“ von der Pariser Produktionsfirma Upian um Alexandre Brachet. Immer noch absolut sehenswert ist „<a href="http://www.thanatorama.com/">Thanatorama</a>“ von 2007: Eine dunkle Reise zu Krematorium, Präparator und Friedhof. Der Zuschauer wird direkt angesprochen: „Sie sind tot. Wollen Sie wissen, was mit ihrem Körper passiert?“ (Wer auf „Nein“ klickt, landet übrigens auf der Google-Startseite.)</p>
<p>2008 folgt mit Artes „<a href="http://gaza-sderot.arte.tv/?lang=en">Gaza-Sderot</a>“ eine Webdoku, die in Echtzeit das Leben von Menschen auf beiden Seiten der Grenze zwischen Gaza und Israel zeigt. Die Grenze findet sich als kontinuierliches Element auf allen Menü- und Wahlebenen. Im gleichen Jahr kam von der Pariser Produktionsfirma Honkeytonk  „<a href="http://www.lemonde.fr/asie-pacifique/visuel/2008/11/17/voyage-au-bout-du-charbon_1118477_3216.html">Voyage au bout du charbon</a>“ heraus. Der Aufbau lehnt sich stark an Adventuregames wie Monkey Island an. Der Zuschauer navigiert durch eine Welt und erhält die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wohin die Entdeckungsreise gehen soll. Erstmals nutzt eine Webdoku explizit die Game-Optik und Logik. Viele weitere in dieser Machart folgten. Auch die Deutsche Welle nutzt diesen Ansatz um <a href="webdocs.dw.de">ihre Webdokus</a> zu erzählen.</p>
<div id="attachment_2098" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-2098 " alt="Vanuatu-DW" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/01/Vanuatu-DW.jpg" width="350" height="186" /><p class="wp-caption-text">DW-Webdoc &#8220;Namatis Welt&#8221;. Screenschot: dw.de</p></div>
<p>2010 gilt als das Jahr, in dem das Genre Webdoku seinen Durchbruch hatte. Mit „Prison Valley“ bekam eine interaktive Produktion auch erstmals die Aufmerksamkeit eines größeren Publikums. In den ersten acht Monaten zählte die Seite 600 000 Besucher. Bis dahin absoluter Rekord. Die Arte-Produktion räumte alle großen Preise ab und gilt immer noch als Referenz. Es folgten 2011 die NFB-Produktionen „<a href="http://pinepoint.nfb.ca/#/pinepoint">Welcome to Pine Point</a>“, das einem Buch ähnelt und <a href="http://bear71.nfb.ca/#/bear71">Bear 71</a>, das den Zuschauer auf eine interaktive Welt loslässt und keinerlei Richtung vorgibt.</p>
<h3><b>Was ist die richtige Dosis Interaktivität?</b></h3>
<p>Interessanterweise haben beim Zuschauer erfolgreiche Webdokus einen relativ hohen Grad an Linearität und sie vermeiden zu viele Auswahlmöglichkeiten. Bei vielen Webdoku-Produktionen lässt sich tatsächlich darüber streiten, ob die Interaktivität der Geschichte zuträglich ist oder nicht. Der Gamedesigner Florent Maurin spricht von einem „Informations-Tsunami“, wenn vor lauter Auswahlmöglichkeiten die Angst aufkommt, etwas vom Inhalt zu verpassen. Das ist Gift für die Geschichte, denn die Aufmerksamkeitsschwelle beim Zuschauer ist vorm PC sehr gering: Ein bißchen Langeweile oder Konfusion und mit einem Klick wechselt er rüber zu Facebook oder E-Mail-Fach. Simon Bouisson von <a href="http://assemblee-nationale.curiosphere.tv/">Jour de Vote</a> hat das so zusammengefasst: „Besser ist es, wenn der eher faule Zuschauer die Möglichkeit hat, die ganze Geschichte mit wenigen Klicks zu erfassen, während die eher Aktiveren mit dem Inhalt und der Geschichte spielen können. Aber nur weil wir im Internet sind müssen wir nicht auf Teufel komm raus die Geschichte zerhacken und alles anwählbar machen, denn dann verliert der Zuschauer den roten Faden.“</p>
<div id="attachment_1920" class="wp-caption alignleft" style="width: 320px"><img class="size-full wp-image-1920" alt="Dreharbeiten zu Jour de Vote." src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/09/Simon-Bouisson-Interview.jpg" width="310" height="196" /><p class="wp-caption-text">Dreharbeiten zu Jour de Vote.</p></div>
<h3></h3>
<h3><b>Wohin geht der Trend? </b></h3>
<p>Der Trend geht in die Richtung „Weniger ist mehr“. Auch mit den interaktiven Möglichkeiten wird das Internet die grundsätzliche Dramaturgie einer Geschichte nicht ändern – und die hat ein Anfang und ein Ende. Wahlmöglichkeiten werden bewusster gesetzt werden, lineare Elemente eher an Bedeutung gewinnen. Ganz radikal anders sieht das der deutsche Florian Thalhofer. Sein <a href="http://korsakow.tv/">Korsakow-Institut</a> propagiert das „Ende der Linearität“.</p>
<p>„Jedes Mal muss die Interaktivität neu interpretiert sein“, sagt Alexander Knetig von Arte Webproduktionen. Der Sender ist einer der größten Produzenten und eine wichtige Plattform für interaktive Formate.  Mehrere hundert Webdoku-Vorschläge von Autoren erreichen die Redaktion mittlerweile pro Jahr -  nur sieben oder acht werden produziert. Eine der aktuellen Webdokus ist die bereits genannte „<a href="alma.arte.tv">Alma – Ein Kind der Gewalt</a>“, die sehr erfolgreich gestartet ist, mit hunderttausenden Klicks nach nur wenigen Tagen.</p>
<p><img class="size-full wp-image-2113 alignleft" alt="almamenu" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/01/almamenu.jpg" width="600" height="319" /><br />
Interaktivität bedeutet hier, dass der Zuschauer entscheidet, ob er mit der Maus (oder auf dem Tablet-PC mit dem Finger) über ein lineares Interview der Protagonistin Alma Fotos und Filmaufnahmen legt, oder bei ihr bleibt und in ihr Gesicht schaut, während sie erzählt. Eine vom Grundsatz her einfache Lösung, die nicht weit von einem linearen Film entfernt ist. Die relativ einfache Umsetzung soll vor allem Nutzern der Tablet-Version gerecht werden, die intuitiv mit dem Finger navigieren können. Man kann davon ausgehen, dass in Zukunft keine größere Produktion ohne App auskommen wird. Zu verführerisch sind die Möglichkeiten, die ein Tablet-Touchscreen bietet. Ganz abgesehen vom neuen Zuschauermarkt bei steigenden Tablet-Absätzen, auf den Internet-Formate in Zukunft verstärkt setzen werden.</p>
<h3><strong>Was sollte man gelesen haben? </strong></h3>
<p>Einen schönen Überblick zum Thema mit Gastbeiträgen von den wichtigsten Webdoku-Machern bietet das Buch “<a href="http://issuu.com/notsocrazy/docs/webdocs_lowres-sample_02/15">Webdocs… a survival guide for online filmmakers</a>”, unter anderem auch mit  Praxistipps zur Finanzierung.<img class="alignright size-full wp-image-2109" alt="survivalguide" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/01/survivalguide.jpg" width="350" height="217" /></p>
<p>Wann und warum fesselt eine eine gute Webdoku den Zuschauer und wie sollte man die Interaktivität dosieren? Dazu hat sich der Gamedesigner Florent Maurin <a href="http://florentmaurin.com/?p=316">interessante Gedanken gemacht.</a> Tief ins Detail geht Arnau Gifreu mit seiner wissenschaftlichen Definition “<a href="http://www.upf.edu/hipertextnet/en/numero-9/interactive-multimedia.html">The Interactive Documentary. Definition Proposal and Characterization of the New Emerging Genre”</a>. Zum Schluß ist hier noch eine <a href="https://twitter.com/web_doku/interactive-storytelling">Twitter-Liste</a> mit lesenswerten Kontakten.</p>
<p>Das erste Berliner <a title="Erstes Berliner Webdoku-Treffen am 18. Januar" href="http://webdoku.de/2013/01/12/erstes-berliner-webdoku-treffen-am-18-januar/">Webdoku-Treffen </a>am 18. Januar 2013 legt einen Schwerpunkt auf die Finanzierung von Webdokus in Deutschland. Ein ausführlicher Artikel zum Treffen und zur Finanzierung folgt dann auf webdoku.de. Ich freue mich über Kritik, Tipps, Anregungen und Ergänzungen zu diesem Artikel.</p>
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		<title>Erstes Berliner Webdoku-Treffen am 18. Januar</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 12:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum ersten Mal trifft sich die Berliner Interaktiv-Szene zum gemeinsamen Plausch und ersten Kennenlernen. Die Organisatoren Frédéric Dubois (Produzent) und Nora Mandray (Autorin Detroit, je t&#8217;aime) laden alle Schaffenden und Interessierten ein: Grafiker, Programmierer, Autoren und Journalisten, kurz alle, die sich für das interaktive Erzählen begeistern und Gleichgesinnte treffen möchten. Die W-Fragen klärt der Flyer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/01/affichette-webdoku-small-neu.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2087" alt="affichette-webdoku-small-neu" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2013/01/affichette-webdoku-small-neu.jpg" width="192" height="150" /></a><strong>Zum ersten Mal trifft sich die Berliner Interaktiv-Szene zum gemeinsamen Plausch und ersten Kennenlernen. Die Organisatoren Frédéric Dubois (Produzent) und Nora Mandray (Autorin <a href="http://detroitjetaime.com/" target="_blank"><em>Detroit, je t&#8217;aime</em></a>) laden alle Schaffenden und Interessierten ein: Grafiker, Programmierer, Autoren und Journalisten, kurz alle, die sich für das interaktive Erzählen begeistern und Gleichgesinnte treffen möchten. Die W-Fragen klärt der Flyer oben.</strong></p>
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		<title>Interaktivität auf dem Dokfest Kassel</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 17:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum ersten Mal in seiner Geschichte hatte am Freitag das Kasseler Dokfest zu einem Panel über interaktive Formate und einen anschließenden Workshop geladen. Das Resumée eines spannenden Tages: Langsam aber sicher formiert sich auch in Deutschland eine kleine Szene von Interessierten und Machern. Nach der DOK Leipzig Anfang November waren Webdokus zum zweiten Mal Thema [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webdoku.de/2012/11/17/interaktivitat-auf-dem-dokfest-kassel/"><img class="alignleft size-full wp-image-2063" title="Kassel Titel" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/11/Kassel-Titel.jpg" alt="" width="600" height="344" /></a><strong>Zum ersten Mal in seiner Geschichte hatte am Freitag das Kasseler Dokfest zu einem Panel über interaktive Formate und einen anschließenden Workshop geladen. Das Resumée eines spannenden Tages: Langsam aber sicher formiert sich auch in Deutschland eine kleine Szene von Interessierten und Machern.<span id="more-2061"></span></strong></p>
<p>Nach der DOK Leipzig Anfang November waren Webdokus zum zweiten Mal Thema bei einem Filmfestival in Deutschland. Und genau wie in Leipzig war auch in Kassel der Produzent Fréderic Dubois dabei. Dokumentarfilmerin Judith Keil diskutierte außerdem mit Lefteris Fylaktos (Korsakow-Institut), Britta Erich (europäischer Medienfonds MEDIA), sowie <a title="Interview: Georg Tschurtschenthaler und Sonja Schmidt (“Farewell Comrades”) von gebrueder beetz" href="http://webdoku.de/2011/09/06/interview-georg-tschurtschenthaler-und-sonja-schmidt-farewell-comrades-von-gebrueder-beetz/">Georg Tschurtschenthaler</a> (Gebrueder Beetz) der das deutsche Crossmedia-Projekt <a title="Webdoku: Lebt wohl, Genossen! / Farewell Comrades!" href="http://webdoku.de/2012/01/27/webdoku-lebt-wohl-genossen-farewell-comrades/" target="_blank">„Lebt wohl, Genossen!“</a> vorstellte.</p>
<p>Die Webdoku gilt als deutsches Vorzeigeprojekt, sowohl von Aufwand und Qualität, wie auch von der Vermarktung. In sieben Länder konnte die Berliner Produktionsfirma die fertige Webdoku verkaufen, wo sie jeweils in die Landessprache übersetzt wurde. In der Runde kam schnell die Frage auf, wie die Nutzerzahlen sind. 100 000 <a title="Zuschauer + Autor = Internaut?" href="http://webdoku.de/2012/11/06/zuschauer-autor-internaut/">Internauten</a> haben die interaktive Seite seit gut einem Jahr besucht. Immer noch seien 200 bis 300 täglich unterwegs, die im Schnitt sechs Minuten auf der Seite verbringen, berichtete Tschurtschenthaler. Bei der journalistischen Qualität und einem Gesamtpreis von 380 000 Euro könnte man diskutieren, ob das zu wenig ist. Bei der Vermarktung der Webdoku hätte ihnen nach dem crossmedialen Großprojekt mit Doku-Serie, Ausstellung und Buch auch ein wenig die Energie gefehlt, sagte Georg Tschurtschenthaler.</p>
<div id="attachment_2064" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class=" wp-image-2064 " title="Kassel1" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/11/KAssel1.jpg" alt="" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">Georg Tschurtschenthaler und Britta Erich</p></div>
<h4>Interaktive Förderung für die „Großen“</h4>
<p>MEDIA, der Medienfonds der EU, hatte das Projekt mit 100 000 Euro mitfinanziert und Britta Erich stellte in Kassel die Förderbedingungen vor. Einige Projektanforderungen sind ziemliche Hürden für junge Autoren, die im interaktiven Bereich experimentieren möchten:</p>
<p>- Die Webdoku muss ein obligatorisches „Hauptwerk“ (Film, Film-Serie, Dokumentation, etc.) begleiten!<br />
- Der Antragsteller muss beweisen, dass er bereits ein ähnliches Projekt gestemmt hat!</p>
<p>Ich sehe das deshalb als Hürde, weil „Werk begleiten“ das interaktive Format schon qua Definition zum Beiwerk macht. Eine Geschichte von vorneherein interaktiv zu denken, zu schreiben und zu vermarkten funktioniert dann nicht (oder nur mit erheblichem Mehraufwand, siehe „Lebt wohl, Genossen!“). Doch genau das macht erfolgreiche Webdokus meiner Meinung nach aus: Nämlich radikal fürs Netz zu denken. Sich einen starken Partner zur Seite zu nehmen ist auch bei klassischen Dokumentarfilmen Standard. Viele Interaktiv-Spezialisten bieten sich momentan in Deutschland aber noch nicht an. „5 cm dick“ sei der Antrag für „Lebt wohl, Genossen!“ gewesen, sagt Georg Tschurtschenthaler. Die Meedia-Förderung sei aber auch der „Oskar“ unter den Fördergeldern. Mehr Infos gibts <a href="http://mediadesk-deutschland.eu" target="_blank">hier.</a></p>
<h3>Radikal non-linear: <em>Das Geld und die Griechen</em></h3>
<p>Eine spannende deutsche Produktion können wir Mitte Dezember erwarten. Das <a href="http://korsakow.tv/" target="_blank">Korsakow-Institut</a> um <a title="Interview: Florian Thalhofer von Korsakow-Institut" href="http://webdoku.de/2011/07/27/interview-florian-thalhofer-von-korsakow-institut/">Florian Thalhofer</a> wird dann <em><a href="http://dgudg.de/de" target="_blank">Das Geld und die Griechen</a></em> online stellen. Wie alle Korsakow-Filme bestimmt hier radikale Non-Linearität die Dramaturgie. In Kassel ist der sogenannte Korsakow-Film bereits als Video-Ausstellung zu sehen. Lefteris Fylaktos berichtete vom Experiment, den Korsakow-Film in Athen öffentlich zu zeigen: a<a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.450223888352377.93530.273515722689862&amp;type=1" target="_blank">ls Korsakow-Show</a>.</p>
<div id="attachment_2065" class="wp-caption alignright" style="width: 185px"><img class=" wp-image-2065" title="kassel3" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/11/kassel3.jpg" alt="" width="175" height="181" /><p class="wp-caption-text">Lefteris Fylaktos</p></div>
<p>Bei dieser interaktiven Vorführung entscheidet das Publikum basisdemokratisch über die Reihenfolge der Geschichte und kann Fragen an Experten stellen, auch per Twitter und SMS. Von 75 Fragen sei nur eine Frage direkt gestellt worden, die anderen elektronisch, berichtet Lefteris Fylaktos in Kassel. Außerdem hätten die Griechen ausschließlich Clips gewählt, bei denen Griechenlandklischees eine Rolle spielten. An Interviews zu Lösungen für die Krise war keinerlei Interesse. Ein spannendes Experiment, das laut Lefteris aber eigentlich keinerlei Ziel verfolgt. Getreu dem Motto: Mal schauen! Der Vergleich mit der Publikumsreaktion einer anderen Nation könnte aber spannend werden. Die nächste Korsakow-Show soll in Berlin stattfinden.</p>
<p>Im Workshop wurden im insgesamt vier Projekte nach ihrer Webdokutauglichkeit abgeklopft. Darunter auch die Fortsetzung des Berliner <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FIFEtAgGeqQ" target="_blank">Bar-25-Films</a>. Mit dem <a href="http://www.holzmarkteg.de/seite/?/de/" target="_blank">Holzmarkt</a> haben sich die Bar-25-Protagonisten neue Ziele gesteckt und die Macherinnen des Films denken darüber nach, dieses Großprojekt interaktiv zu begleiten.</p>
<h3>Berlin bekommt einen Stammtisch</h3>
<p>Und zum Schluss noch ein kleines Bonbon: In Berlin wird es bald einen Webdoku-Stammtisch geben! Der Name dafür ist noch nicht klar, aber Fréderic Dubois möchte spätestens im Januar mit einem kleinen Team den Anfang machen. Ziel ist es, Ideen von Autoren und Interessierten zu sammeln und die verschiedenen Kompetenzen und Berufe wie Grafiker, Designer und Programmierer an einen Tisch zu bringen. Langfristig sollen die Abende unter einem Themenschwerpunkt stehen und vielleicht hier und da mit einem Vortrag veredelt werden. Sobald es konkreter wird, erfahrt ihr es auf webdoku.de. Ich freue mich über diese Initiative und werde ab Februar auf jeden Fall regelmäßig mit dabei sein!</p>
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		<title>How to help your audience go with the flow</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 18:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
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		<category><![CDATA[florent maurin]]></category>
		<category><![CDATA[games design]]></category>
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		<category><![CDATA[Interaktives Erzählen]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Webdokus, da werde ich richtig hineingezogen und jede Wahlmöglichkeit ist irgendwie ganz natürlich an der richtigen Stelle. Bei anderen habe ich schon mal das Gefühl, dass zuviel Info zu unübersichtlich auf mich einprasselt &#8211; und schon bin ich gedanklich weg. Nach Lektüre des Artikels von Florent Maurin weiß ich, dass da wohl der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://florentmaurin.com/?p=316" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2046" title="thepixelhunt" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/11/thepixelhunt.jpg" alt="" width="591" height="121" /></a></h3>
<p><strong>Es gibt Webdokus, da werde ich richtig hineingezogen und jede Wahlmöglichkeit ist irgendwie ganz natürlich an der richtigen Stelle. Bei anderen habe ich schon mal das Gefühl, dass zuviel Info zu unübersichtlich auf mich einprasselt &#8211; und schon bin ich gedanklich weg. Nach Lektüre des Artikels von Florent Maurin weiß ich, dass da wohl der „flow“ gefehlt hat…</strong></p>
<h3><strong><a href="http://florentmaurin.com/?p=316" target="_blank">florentmaurin.com &#8211; Interactive docs: how to help your audience go with the flow.</a></strong></h3>
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		<title>Zuschauer + Autor = Internaut?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 19:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[webdoku]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei einer Webdoku ist der Zuschauer durch seinen aktiven Einfluss auf die Dramaturgie der Geschichte und die Inhaltswahl kein wirklicher Zuschauer mehr. Er reiht sich vielmehr irgendwo zwischen Zuschauer und Autor der Geschichte ein. Zwischen Passivität und Aktivität. Zwischen „lean forward“ und „lean back“. Und hier ist im Deutschen das Dilemma, denn es findet sich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="size-full wp-image-2034 alignleft" title="Zuschauer? Surfer?" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/11/zuschauer.png" alt="" width="600" height="166" />Bei einer Webdoku ist der Zuschauer durch seinen aktiven Einfluss auf die Dramaturgie der Geschichte und die Inhaltswahl kein wirklicher Zuschauer mehr. Er reiht sich vielmehr irgendwo zwischen Zuschauer und Autor der Geschichte ein. Zwischen Passivität und Aktivität. Zwischen „lean forward“ und „lean back“. Und hier ist im Deutschen das Dilemma, denn es findet sich kein Begriff, der diese Rolle annähernd beschreibt. Surfer? Nutzer? Konsument? Lieber nicht.<span id="more-2033"></span></strong></p>
<p>Im Englischen gibt es den griffigen Begriff <em>Internaut</em>, der allerdings einen nerdigen Beigeschmack hat. In Frankreich ist der <em>Internaute</em> ein normaler Internetnutzer und wird auch im Zusammenhang mit Webdokus eingesetzt. Beide Begriffe werden im Deutschen mit Surfer oder eben Internetnutzer übersetzt. Ganz unbekannt ist der Begriff auch in den <a href="http://www.internauten.de/Seiten/Startseite.aspx" target="_blank">Weiten des &#8220;deutschen Internets&#8221; nicht.</a></p>
<h3>Seefahrer zwischen den Internetmeeren</h3>
<p><em>Inter</em> (lateinisch=zwischen) und<em> naut</em> (griechisch=Seefahrer/Matrose) ergibt so etwas wie einen Seefahrer zwischen den Meeren. Oder einen Seefahrer zwischen Zuschauer und Autor. Es bleibt ein eher verzerrtes Bild. Entstanden ist der Begriff laut <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Internaut" target="_blank">Wikipedia</a> ganz einfach durch die Kombination aus Internet und Astronaut. Und sicher auch, weil er zugegebenermaßen schick klingt.</p>
<p>Bisher habe ich auf webdoku.de den Begriff Zuschauer benutzt. Ab jetzt werde ich den „Zuschauer“, „Surfer“ oder &#8220;Nutzer&#8221; einer Webdoku als <strong>Internauten</strong> bezeichnen. Denn er ist aktiver als ein Zuschauer, engagierter als ein Nutzer und selbstbestimmter als ein Surfer, der von der Laune der Welle abhängig ist. Und der Begriff ist schicker. Aber das erwähnte ich ja bereits.</p>
<p>Oder gibt es noch bessere Begriffe? Ich freue mich über Vorschläge!</p>
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		<title>Webdoku: Alma &#8211; Ein Kind der Gewalt</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2012 15:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Lebensbeichte wie ein Schlag ins Gesicht. Eine Geschichte, rührend wie eine Träne. Das ist Artes neue Webdoku über die 26-jährige Alma, ein Ex-Gangmitglied der berüchtigten Maras in Guatemala. Nach fünf Jahren Hölle kann sie aus dem System der Gewalt fliehen. Ihre ehemaligen Kollegen verpassen ihr einen Abschiedsgruß: Alma sitzt heute im Rollstuhl. Fotograf Miquel Devewer-Plana [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1993" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><a href="http://webdoku.de/2012/10/27/webdoku-alma-ein-kind-der-gewalt/"><img class="size-full wp-image-1993" title="Almm" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/10/Alma-Titel.jpg" alt="" width="600" height="442" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: alma.arte.tv</p></div>
<p><strong>Eine Lebensbeichte wie ein Schlag ins Gesicht. Eine Geschichte, rührend wie eine Träne. Das ist Artes neue Webdoku über die 26-jährige Alma, ein Ex-Gangmitglied der berüchtigten Maras in Guatemala. Nach fünf Jahren Hölle kann sie aus dem System der Gewalt fliehen. Ihre ehemaligen Kollegen verpassen ihr einen Abschiedsgruß: Alma sitzt heute im Rollstuhl. Fotograf Miquel Devewer-Plana und die Autorin Isabelle Fougère haben es geschafft, dass uns Alma teilnehmen lässt an ihrem Erlebten. Und sie kann so intensiv erzählen, dass es einem ganz anders wird. Bei der Machart der Webdoku gibt es gleich </strong><strong>zwei richtungsweisende Innovationen</strong>.<strong><span id="more-1992"></span></strong></p>
<div id="attachment_1997" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-1997" title="Maras" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/10/Maras.jpg" alt="" width="300" height="218" /><p class="wp-caption-text">screenshot: alma.arte.tv</p></div>
<p>Bei <a title="Webdoku-Macher: Produktionsfirma Upian" href="http://webdoku.de/2011/08/26/webdoku-macher-produktionsfirma-upian/"><em>Upian</em></a> und <em>Arte </em>haben sie eine neue Form gefunden, Interaktivität zu interpretieren.<br />
<em>Alma</em> ist erst einmal ein normales Interview, also ein linearer Film. Der Zuschauer kann selbst aktiv werden, wenn oben oder unten im Bild einige Zentimeter an Fotos, Film oder Illustrationen auftauchen, die man dann selbst zur Bildmitte ziehen und somit über das Interviewbild legen kann. Die Fotos zeigen das Leben der Maras im Strudel der Gewalt und einige Aufnahmen von Alma. Sie sind vom preisgekrönten Fotografen Miquel Devewer-Plana, der seit 15 Jahren in Guatemala reist. Die Illustrationen hat Hugues Micol  beigesteuert. (Zur Entstehung von Alma: Das sehr gute <a href="http://alma.arte.tv/de/interview" target="_blank">Interview mit den Autoren auf arte.tv</a>). Man kann das alles aber auch einfach ignorieren und weiter ins Gesicht der traurig schönen Alma schauen. So kreiert jeder Zuschauer seinen eigenen individuellen Film.</p>
<h3>Die erste für Tablets erdachte Webdoku</h3>
<p>Und damit kommen wir zur <strong>ersten Innovation</strong>: Diese &#8220;taktile&#8221; Interaktivität ist erstmals extra für die Anwendung auf Tablet-PCs ausgerichtet (sowohl für iPad wie für Adroid). Das Hin- und herziehen geht mit dem Finger noch intuitiver als mit der Maus. Warum Upian und Arte diese sehr &#8220;verminderte&#8221; Interaktivität noch gewählt haben, erklärt Alexander Knetig von Arte im Interview (er war Anfang Oktober für einen Workshop in der <a href="http://www.dw-akademie.de" target="_blank">Deutsche Welle Akademie</a>).</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/52285803?byline=0&amp;portrait=0&amp;badge=0&amp;color=ffffff" frameborder="0" width="600" height="338"></iframe></p>
<h3>Die Webdoku gehört allen</h3>
<p>Alma hat zusätzlich sogenannte &#8220;4 Module zum besseren Verständnis&#8221; in dem die Geschichte Guatemalas und der Maras erklärt werden und Almas Interview eingeordnet wird. Neben der Webdoku wird am 1. November auf Arte der dazugehörige Dokumentarfilm ausgestrahlt. Ein Buch mit weiteren Fotos und Illustrationen ist bereits im Handel.</p>
<p>Ganz zum Schluss die <strong>großartigste Neuheit</strong>: Im Gegensatz zu allen bisherigen Webdokus ist Alma &#8220;teilbar&#8221;, das heißt die Webdoku läuft auf allen Plattformen, Blogs und Webseiten und kann mit einem einfachen Code wie ein Video eingebunden werden. Deshalb hier kein Link zu Alma, sondern Alma:</p>
<h2>Alma &#8211; ein Kind der Gewalt</h2>
<p><iframe src="http://alma.arte.tv/de/webdoc/embed/" frameborder="0" width="600" height="600"></iframe></p>
<p><strong>Autoren</strong>: Miquel Devewer-Plana und Isabelle Fougère<strong><br />
Erscheinungsdatum:</strong> 25. Oktober 2012<strong><br />
Produktion:</strong> Upian, Arte, Agence VU</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Webdoku: I Goth my World</title>
		<link>http://webdoku.de/2012/10/20/webdoku-i-goth-my-world/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=webdoku-i-goth-my-world</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2012 11:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswert]]></category>
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		<category><![CDATA[Webdokus auf Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[arte]]></category>
		<category><![CDATA[Brice Lambert]]></category>
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		<category><![CDATA[Guillaume Clere]]></category>
		<category><![CDATA[I goth my world]]></category>
		<category><![CDATA[le monde]]></category>
		<category><![CDATA[webdoku]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Reise in die Welt der Goths zum 30. Geburtstag der Bewegung: Bunt und schrill aber auch dunkel und nachdenklich. I Goth my World folgt Goths aus drei Generationen bei ihren Streifzügen durch die Szene und erzählt durch sie die Vielfältigkeit und Geschichte der Bewegung. Und das mit seltenen Einblicken aus einer sonst eher verschlossenen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1961" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><a href="http://webdoku.de/2012/10/20/webdoku-i-goth-my-world/"><img class="size-full wp-image-1961" title="I Goth my World" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/10/Bildschirmfoto-2012-10-20-um-12.39.jpg" alt="" width="600" height="377" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: I Goth my World</p></div>
<p><strong>Eine Reise in die Welt der Goths zum 30. Geburtstag der Bewegung: Bunt und schrill aber auch dunkel und nachdenklich. <em>I Goth my World</em> folgt Goths aus drei Generationen bei ihren Streifzügen durch die Szene und erzählt durch sie die Vielfältigkeit und Geschichte der Bewegung. Und das mit seltenen Einblicken aus einer sonst eher verschlossenen und vielleicht auch deshalb vorurteilsbehafteten Welt.<span id="more-1959"></span></strong></p>
<p>Da ist zum einen Chancy, ein siebzehnjähriger Cybergoth und gläubiger Katholik. Er reist durch die Festivalwelt in Deutschland und erfreut sich an der Andersartigkeit &#8220;seiner&#8221; Szene. Seine Mutter glaubt, dass die schrillen Klamotten und vielen Partys nur eine Phase in der Pubertät seien. Katmi ist 34 und kann sich noch an die Goth-Zeiten im Berlin der 1990er erinnern. Gemeinsam mit ihr geht es in den verruchten <a href="http://www.kitkatclub.org/Home/Club/Index.html" target="_blank">KitKat-Club</a>.</p>
<div id="attachment_1966" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-1966" title="Phil K" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/10/philK.jpg" alt="" width="250" height="148" /><p class="wp-caption-text">Screenshot: I Goth my World</p></div>
<p><strong>Nostalgie bei den &#8220;Alten&#8221;</strong></p>
<p>Der sogenannte <em>Boucanier</em> gehört zur „alten Generation“ und will auf den Aufnahmen nicht erkannt werden. Er schwelgt mit seinen Kollegen aus der Pariser Musikszene, wie der Band <a href="http://www.gogolpremier.com/" target="_blank"><em>Gogol premier</em></a>, in Erinnerungen. Sein Kumpel Phil K von der Band <a href="http://www.myspace.com/ainsophaurmusic" target="_blank"><em>AinSophAur</em></a> bringt die Stimmung bei den „Alten“ auf den Punkt: Früher war es eine Bewegung, heute ist es Mode! „Wir waren damals so traurig, da war es eine richtige Notwendigkeit uns auf Partys abzuschießen. Heute sind alle so gut drauf, dass sie diese Wut und Traurigkeit spielen müssen.“</p>
<p>Um zu verstehen, was Goth heute ist, sind alle drei jeweils ein Puzzleteil auf einem schwierigen Weg. Cybergoth, Batcave, Victorians, Goth Punks: Wer soll da noch als Aussenstehender durchblicken? Nach Konsum der Webdoku hat man zumindest ein Gefühl dafür, was Goth bedeutet und was das Lebensgefühl Goth ausmacht.</p>
<h2><a href="http://igothmyworld.arte.tv/de/home/#" target="_blank"><strong><img title="play-button" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2011/07/play-button-e1313083191448.jpg" alt="" width="28" height="28" />I Goth my World</strong></a></h2>
<p><em> I Goth my World</em> kann man getrost nicht nur als Webdoku sondern auch als Webdossier bezeichnen, sowohl von der Oberfläche her, wie wie vom Aufbau. Mit Kategorien wie „Geschichte“ und einem Gothic-ABC will die Webdoku auch ein Forum für die Szene selbst sein. Gewagt sind da die Definitionen der Goth-Musik: Welche Bands welcher Musikrichtung zuzuordnen ist, bleibt wohl Geschmacksache.</p>
<p><strong>Forum für die &#8220;Szene&#8221;</strong></p>
<p>In den Kommentaren wird das Musikdiagramm von aufgebrachten Usern als „völlig falsch“ und „voller Fehler“ abgelehnt. Natürlich nebst eigener, „besserer“ Vorschläge. Eine schöne Idee ist es, Playlists von den Protagonisten und bekannten Goth-Dj’s mit anzubieten. Plattform für die Listen ist der Musikdienst <a href="http://www.deezer.com" target="_blank">Deezer</a>, der in Frankreich total verbreitet ist, in Deutschland aber den wenigsten bekannt sein wird. Ohne Konto gibt es aber nur 30 Sekunden pro Lied.</p>
<div id="attachment_1641" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><img class=" wp-image-1641" title="I Goth My World" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/05/igothtitelW.jpg" alt="" width="600" height="422" /><p class="wp-caption-text">Bild: I Goth my World</p></div>
<p><strong>Schöne Bilder &#8211; komische Übersetzung</strong></p>
<p>Insgesamt ist <em>I Goth my World</em> gelungen und erzählt in schönen Bildern die wenig beleuchtete Geschichte der Gothic-Bewegung. Das Kuriositätenkabinett vom Boucanier ist beispielsweise einfach nur köstlich. Obwohl die Produktion bei Arte gezeigt wird, ist die Übersetzung ins Deutsche allerdings sehr befremdlich und geht nicht bis ins letzte grafische Element.</p>
<p><a title="Interview: Brice Lambert von “I Goth My World”" href="http://webdoku.de/2012/05/29/interview-brice-lambert-von-i-goth-my-world/">Die Autoren Brice Lambert und Guillaume Clere haben mit ihrem Erstlingswerk <em>I Goth my World</em></a> auch die erste Webdoku der renommierte Pariser Produktionsfirma <a href="http://www.cargoculte.fr" target="_blank">Cargo Culte</a> vorgelegt. In Zukunft sollen weitere gemeinsame Produktionen folgen.</p>
<p><strong>Veröffentlichung:</strong> Oktober 2012<br />
<strong>Autoren:</strong> Guillaume Clere, Brice Lambert<br />
<strong>Produktion:</strong> Cargo Culte, <a href="http://shivapress.net/" target="_blank">Shiva Press</a></p>
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		<title>NFB-Blog: Where Bear 71 came from</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 18:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Barth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Autorin Leanne Allison erzählt die Geschichte hinter Bear 71. Wer hätte gedacht, dass es den &#8220;Elevator Pitch&#8221; tatsächlich auch in der Realität gibt. Where Bear 71 Came From&#8230; via @thenfb]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1570" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class=" wp-image-1570  " title="Bear 71" src="http://webdoku.de/wp-content/uploads/2012/04/bear-71-3.jpg" alt="" width="210" height="112" /><p class="wp-caption-text">Screenshot: bear71.nfb.ca</p></div>
<p>Die Autorin Leanne Allison erzählt die Geschichte hinter <strong><a href="bear71.nfb.ca/" target="_blank">Bear 71</a></strong>. Wer hätte gedacht, dass es den &#8220;Elevator Pitch&#8221; tatsächlich auch in der Realität gibt. <a href="http://blog.nfb.ca/blog/2012/09/18/where-bear-71-came-from/" target="_blank"><strong>Where Bear 71 Came From</strong>&#8230;</a></p>
<p>via @thenfb</p>
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